
Vielfalt braucht Schutz, Schulen müssen Orte der Akzeptanz sein!
„Die mediale Berichterstattung der letzten Wochen offenbart ein Versagen auf ganzer Breite: der Schulleitung der Carl-Bolle-Grundschule, die dem schwulenfeindlichen Mobbing gegen den Lehrer Inácio-Stech nicht nachging, genauso wie der Senatsverwaltung für Bildung. Im Gegenteil: insbesondere hat der Leiter des Referates Regionale Schulaufsicht Mitte die Situation erheblich verschärft. Fassungslos macht uns auch das fehlende Verantwortungsbewusstsein an der Spitze der Senatsverwaltung. Die Senatorin Günther-Wünsch hat den Hilferuf des Betroffenen monatelang ignoriert. Zurück bleibt ein beliebter und sehr engagierter Lehrer, der Anfeindungen und Mobbing ertragen und statt Unterstützung zusätzliche Schikanen erleben musste“, so unsere Abteilungsvorsitzenden Linda Förster und Daniel Bussenius.
Nach dem queerfeindlichen Vorfall an der Carl-Bolle-Schule fordern wir: klare Konsequenzen, einen echten Neustart und volle Rehabilitierung von Oziel Inácio-Stech. Lehrkräfte, die für Offenheit einstehen, verdienen Solidarität – keine Diskriminierung. Jetzt braucht es konkrete Taten, sowohl vonseiten der Schulaufsicht, als auch der Senatsverwaltung für Bildung.